Die Special Five im Überblick
Die Special Five, vor Ort auch Samburu Five genannt, sind die fünf Arten, nach denen du im Samburu-Nationalreservat und im trockenen Land drumherum Ausschau hältst: Giraffengazelle (auch Gerenuk), Grevyzebra, Netzgiraffe, Beisa-Oryx und Somali-Strauß. Mit etwas Glück siehst du mehrere davon auf einer Reise. Alle fünf lassen sich nicht versprechen, das kann auch kein Guide.
Am einfachsten planst du deine Reise rund um diese Tiere mit begleiteten Pirschfahrten ab einer Lodge oder einem Camp am Fluss. Wie Tagesfahrten und Flugsafaris aussehen, steht auf der Seite zu den Safari-Möglichkeiten in Samburu. Alle anderen Tiere, auch die Großkatzen, findest du im Überblick über die Tiere in Samburu.

Grevyzebra: die Art, die Schutz braucht
Von den fünf hat sie die dringendste Geschichte.
Die IUCN führt die Grevyzebra als Endangered, also stark gefährdet. Weltweit gibt es etwa 3.042 Tiere, davon 2.812 in Kenia und 230 in Äthiopien. Die Zahl für Kenia stammt aus dem Jahr 2018. Sie sagt nichts darüber, wie viele Tiere im Reservat leben, und niemand kann dir zusichern, wie viele du an deinem Tag siehst.
Mehrere Belastungen setzen der Art zu: Verlust und Verschlechterung des Lebensraums, Konkurrenz mit Vieh um Weideland, eingeschränkter Zugang zu Wasser, Infrastruktur, Krankheiten und Wilderei. Im Alltag heißt das: Die Zebras im Norden Kenias leben in einer Landschaft, die sie mit Hirten und deren Herden teilen. Fotos aus dem Reservat zeigen sie einzeln auf trockenem Gras und in der Herde.
Auch die Lewa Conservancy in derselben Region Kenias arbeitet am Schutz und an der Beobachtung dieser Art. Wie sie in eine Reise passt, liest du auf der Seite zur Lewa Conservancy.
Unsere Auswahl: eine Fahrt zu den Special Five
Das ist eine kurze Fahrt im Samburu selbst, ausgerichtet auf die Special Five, wenn du schon in der Nähe übernachtest und eine eigene Fahrt willst.
Von uns ausgewählte Touren, gebucht über GetYourGuide. Die Preise sind unverbindliche Ab-Preise in US-Dollar (Stand Oktober 2026). Tippe auf eine Tour für aktuelle Verfügbarkeit und den Preis in deiner Währung.
Ausflüge und Safaris in Samburu
Pirschfahrten, Flugsafaris und kombinierte Reisen im Norden Kenias, mit aktuellen Preisen und Verfügbarkeit.
Giraffengazelle und Netzgiraffe
Die Giraffengazelle, englisch Gerenuk, ist die Art, die der Liste ihren Charakter gibt. Auf Fotos aus dem Reservat strecken sich zwei Tiere aufrecht zu einer Akazie, und ein Weibchen geht mit einem Jungtier durch gelbes Gras. Wenn du einen Gerenuk suchst, schau nicht nur auf den Boden, sondern auch in die Akazien.
Die Netzgiraffe ist die Giraffe der Special Five. Fotos zeigen sie beim Fressen zwischen grünen Büschen und im flachen Flusswasser, das Flussufer ist also ein guter Ort, um langsam zu fahren und zu schauen. Giraffen stehen auch am Rand der Pisten im Nachbarreservat Shaba.

Beisa-Oryx und Somali-Strauß
Den Beisa-Oryx erkennst du an den langen, geraden Hörnern. Auf Fotos aus dem Reservat steht er einzeln im offenen Busch und ist leicht auszumachen, wenn du weißt, worauf du achten musst.
Der Somali-Strauß ist der Vogel unter den fünf. Fotos zeigen einen, der vor Bergen durch den Busch schreitet, einen neben einer sandigen Piste und eine Gruppe von dreien auf trockenem Grasland. Such zuerst die offene Fläche ab, dann schau genauer in die Büsche.

So suchst du die Special Five
Praktische Hinweise für deine Pirschfahrten.
Frag deinen Guide
Guides wissen, wo die Tiere in den letzten Tagen waren. Sag ihnen, welche der fünf Arten du am liebsten sehen möchtest, und lass sie die Route planen.
Plane mehr als eine Fahrt ein
Sichtungen sind nie sicher. Mit zwei oder drei Fahrten hast du eine faire Chance auf mehrere Arten und Raum für andere Tiere, zum Beispiel Elefanten am Fluss.
Der Ewaso Nyiro →Behalte das Wasser im Blick
Giraffen und andere Tiere kommen zum Fluss und an die Ufer. Doumpalmen und Akazien zeichnen die Linie des Wassers in der trockenen Landschaft nach.
Halte Abstand
Üblich sind diese Safari-Regeln: bei Sichtungen im Fahrzeug bleiben, Tiere nicht füttern und mindestens 20 m Abstand halten. Folge deinem Guide und den Regeln am Tor.
Nimm ein Fernglas mit
Tiere in der Ferne übersiehst du leicht, und sie sind schwer zu unterscheiden. Mit einem Fernglas bestimmst du die Art, bevor das Fahrzeug weiterfährt.
Wo du sie sonst siehst
Die Special Five sind nicht an ein Reservat gebunden.
Samburu, Buffalo Springs und Shaba sind drei eigene Reservate am selben Fluss, jedes mit eigenen Gebühren und eigener Verwaltung. Giraffen am Pistenrand in Shaba und eine Grevyzebra in der Lewa Conservancy zeigen, dass diese Arten auch außerhalb von Samburu leben.
Wie es im Nachbarreservat aussieht, steht auf der Seite zu Shaba. Was sonst noch im Gebiet lebt, findest du bei den Tieren in Samburu. Wenn du Kenia-Reisen vergleichst: Die Tierwelt der südlichen Parks beschreibt der Wildlife-Guide zur Maasai Mara.
Samburu Special Five: häufige Fragen
Was sind die Special Five von Samburu?
Das sind Giraffengazelle (Gerenuk), Grevyzebra, Netzgiraffe, Beisa-Oryx und Somali-Strauß. Vor Ort heißen sie auch Samburu Five.
Sehe ich alle fünf auf einer Reise?
Mehrere davon zu sehen ist auf ein paar Pirschfahrten gut möglich, alle fünf kann dir niemand garantieren. Frag deinen Guide, welche Arten gerade in der Nähe sind, und plane mehr als eine Fahrt.
Was ist eine Giraffengazelle?
Die Giraffengazelle, englisch Gerenuk, ist eine Antilope, die sich auf die Hinterbeine stellt, um von Akazienzweigen zu fressen.
Ist die Grevyzebra gefährdet?
Ja. Die IUCN führt sie als Endangered. Eine Schätzung von 2018 nennt etwa 2.812 Tiere in Kenia und etwa 3.042 weltweit.
Ist das die offizielle Seite des Samburu-Nationalreservats?
Nein. Das ist ein unabhängiger Reiseführer. Er wird weder vom Samburu County noch vom Isiolo County, vom Kenya Wildlife Service oder von einem Safari-Anbieter betrieben.


